Dézaley

Dézaley "Le Dézaley-Grand Cru du Patron" Grand cru Les Fréres Dubois, Cully
Dézaley "L'Arbalete" Grand cru J. & P. Testuz S. A., Treytorrens
Dézaley "Medinette" Grand cru L. Bovard S. A. , Cully

La Côte

Château de Vinzel, AOC Grand cru Obrist S.A., Vevey

Chablais

Yvorne "Clos du Rocher" AO Obrist S.A. , Vevey
Aigle "Les Murailles" AO H. Badoux, Aigle

Lavaux

Epesses "Terre a boire" AO, L. Bovard S.A. , Cully
Cure d'Attalens, Chardonne AOC Obrist S.A., Vevey
Lavaux AOC "La Petite Cure" Obrist S.A., Vevey

Zu den führenden Gemeinden in der Weinbauregion des Lavaux gehört sicher das Gebiet Dézaley. Die Gletscher haben den Steilhang des Dézaley geformt und zwischen den Nagelfluhfelsen sichtbare Reste der Moräne zurückgelassen. Daraus ist ein sehr ton- und kalkhaltiger Boden entstanden, der dem Wein seine charakteristische Reichhaltigkeit verleiht. Das Klima bringt dem Wein seine Rasse und seinen an Mandeln, Honig und Karamel erinnernden Charakter, der von einem blumigen und fruchtigen Aroma umrahmt wird. Die Winzer produzieren aus dieser Reblage eine reiche Vielfalt von Weinen in der Art und Weise, die ihrer Philosophie, Methode, Auswahl und Überzeugung entspricht. Im Dézaley gedeihen die verschiedensten edlen Weine, jeder mit seinen speziellen Eigenarten.

La Côte

Das Gebiet der Region La Côte wird unterteilt in "Petite Côte" um Nyon mit 20 Gemeinden, "Bonne Côte" um Rolle mit ebenfalls 20 Gemeinden und "Côte de Morges" mit 30 Gemeinden. Dieses uralte Weingebiet umfasst den Saum des Genfersees von Nyon bis Morges-Préverenges. Das Herz dieses Reblandes, die Gegend von Begnins bis Féchy, schenkt uns jene leichten Weissen, die dank der gegenwärtigen Weinbereitung überraschende Qualität gewinnen und im allgemeinen über 80 – 90 Oechslegrad verfügen. Vier Fünftel der Rebberge der Côte sind mit Chasselas bepflanzt, der restliche Fünftel mit Rotwein. Die bekannten Lagen von Féchy, Mont-sur-Rolle, Tartegnin, Luins, Vinzel aber auch die Dorins von Morges und Rolle zeichnen sich durch grosse Feinheit aus, die den Genuss lieblich und angenehm macht. Andere sind leicht bitter, herb und männlich, und wieder andere tragen einen feinen Feuersteingeschmack. Die Rotweine aber, die besonders in der Gegend von Nyon hervorgebracht werden, gehören zu den zartesten Rotweinsorten der Westschweiz.

Chablais

Von Villeneuve bis hinauf in die enge Felsenschlucht von Lavey dehnt sich die Waadtländer Sonnen- und Föhnkammer des Chablais. Yvorne wird vom Basler Dichter Emanuel Stickelberger in seinem "Lied vom Schweizer Wein" als "Bacchusnestlein Helvetiens" bezeichnet. Auf seinem Alluvial- und Bergsturzboden gedeiht tatsächlich ein Weisswein von ganz besonderer Kraft und Ausgeglichenheit. An heissen Rebmauern lauern flinke Eidechsen. Hitze dringt in die Trauben und Hitze strahlt aus dem Wein, der ihnen entspringt. "Chablais" stammt vom lateinischen "caput lacûs" (Kopf des Sees), und so hat auch die Wasserfläche des Léman seinen Beitrag zur Rundunge der Chablaisweines zu leisten. Sie tut es mit ihrer Ruhe, ihrer Breite, die sie dem würzigen Trank vermittelt. Aigle und Bex mit Ollon und Lavey liegen schon im Alpengebiet, und der Boden am Alpenrand gibt ihnen den leichten Feuersteingeschmack, der sie auszeichnet und der auch bereits beim Yvorne so herrlich spürbar ist. "Coqs" heissen diese Weissweine bei den Einheimischen, und hitzig wie Hähne sind sie denn auch. Aber seit ein paar Jahren überraschen Aigle und Bex auch mit "Grands rouges", Rotweinen aus Pinot noir von vorzüglich rundem Bouquet, der die bei den Dorins vielfach spürbare leichte Bitterkeit im Geschmack völlig vermissen lässt. Da ist nichts mehr von Nervosität wie bei den kreidigen Chasslas von Bex zu merken; das Temperament ist gezügelt, veredelt und gleichsam zum Ritter geschlagen.

Lavaux

Am oberen Genfersee, zwischen Lausanne und Vevey, liegt das gesegnete Rebland von Lavaux. Lutry, Villette, Epesses, Dézaley, Calamin, St-Saphorin, Chardonne und Vevey heissen seine acht Terroirs. Villette, noch nahe beim Stadtbann von Lausanne gelegen, bringt feine und liebenswürdige Weine hervor; Epesses grenzt mit seinen kraftvollen, würzigen Dorins bereits ans Dézaley. Dézaley, der steile Nagelfluhhang im Gebiet der Gemeinde Puidoux, ist unbestritten die Krone aller Waadtländer Weinberge. Als königlich, prachtvoll, meisterhaft werden seine Weine, die zu den grössten der Schweiz gehören, umschrieben. Oben an der Eisenbahnlinie, die von Bern her aus dem berühmten Tunnel von Chexbres mitten ins Waadtländer Weinland kommt, beginnt es; unten am Seeufer schliessen sich die Terroirs von Calamin und St-Saphorin an. Der "St-Saph" kann übrigens, seinem Terroir gemäss, auch aus Chexbres oder Rivaz stammen. Neben den privaten Rebbauern und Weinhandelshäusern teilen sich viele ehrwürdige öffentliche Körperschaften den Rebbesitz vom Lavaux. Die Stadt Lausanne besitzt mehrere der besten Domänen im Dézaley, Freiburg "Les Faverges" im Saint-Saphorin. Der Pfarrei des Freiburger Dorfes Attalens gehört einst ein Rebberg im Terroir Chardonne, der als "Cure d’Attalens" bekannt ist. Das Rebgebiet vom Lavaux ist seit beginn ein Bereich des weissen Chasselas, der im Waadtland den Namen Dorin trägt. Dennoch aber gibt es auch hier und zwar in wachsendem Ausmass, Rebberge mit rotem Gewächs. Die Sorten Gamay, entweder allein oder mit Pinot noir zu Salvagnin verbunden, kann sogar im Kernland der Dézaley-Hänge angetroffen werden.

 

Öffnungszeiten

Montag - Samstag
Service: 11.30-14.30 Uhr - 18.00-24.00 Uhr
Küche: 11.30-14.00 Uhr - 18.00-23.00 Uhr

Geschichte

Le Dézaley befindet sich im Niederdorf, gleich am Fusse des Grossenmünsters.

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Kontakt

Restaurant Le Dézaley
Römergasse 7+9
8001 Zürich beim Grossmünster
Tel.: 044 251 61 29